Knuspermüsli – Granola

Knuspermüsli ist bei uns immer ganz schnell weg, ist schließlich so lecker. Wie gut, dass man es ganz einfach selber machen kann!

Man braucht:

Haferflocken (oder andere Flocken)
Nüsse
Rosinen (oder anderes Trockenobst)
Honig (oder Zuckerrübensirup, Ahornsirup, …)

Der Unterschied zu normalem Müsli ist beim Knuspermüsli der, dass es gebacken wird. Das Backen bringt erst so richtig den Geschmack der Nüsse raus und das Backen macht auch die mit Honig vermischten Flocken schön knusprig.
So geht’s: Der Honig wird erwärmt, bis er flüssig ist und dann mit den Flocken vermischt (ich vermische eine Hälfte mit Honig, die andere wird so gebacken). Dann werden die sich bildenden Klumpen je nach Geschmack größer gelassen oder klein gequetscht. Die Flocken kommen dann auf ein Backblech, wo sie bei 150 Grad solange gebacken werden, bis sie ganz leicht golden werden. Das dauert so etwa 20 Minuten und man riecht auch, dass sie dann gut sind – sie riechen ganz intensiv.
Die Nüsse werden je nach Geschmack gehackt oder ganz gelassen und ebenfalls auf einem Backblech geröstet (etwa 5 – 10 Minuten). Hier ist allerdings Vorsicht geboten! Nüsse verbrennen schnell und müssen daher alle paar Minuten gewendet/gerührt/geschüttelt werden. So werden sie gleichmäßig braun. Weiterhin halten die Nüsse die Temperatur eine ganze Weile, d.h. man muss sie aus dem Ofen holen, bevor sie fertig sind und dann vom heißen Blech runterholen. Sie rösten dann beim Abkühlen noch weiter.
Die Trockenfrüchte kommen nicht in den Ofen, sondern gleich in die Schüssel, in der das Müsli zusammengerührt wird. Die noch heißen Flocken und Nüsse werden darauf gegeben und machen mit ihrer Resthitze die Trockenfrüchte noch ein wenig trockener und bissfester.
Man kann natürlich noch weitere Zutaten hinzugeben – Kokosraspeln oder Schokostückchen zum Beispiel.

Guten Appetit!

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Granola doesn’t last long in our household – it’s too yummy! Good thing it’s easy to make!

You need:
Rolled oats (or other grains)
Nuts
Raisins (or other dried fruit)
Honey (or molasses or maple syrup, …)

The difference of granola and the regular German müsli is that granola is baked/roasted. The roasting makes everything more flavourful and makes the oat/honey clumps nice and crunchy.
This is how you do it: Gently heat up the honey until liquid, then mix it with the rolled oats (I usually only mix half the oats with honey). The mixture will form clumps that you can leave big or squish smaller. Put the oat/honey clumps onto a baking sheet and put them into the oven to bake at 150 celsius (ca. 300 F). Bake until they just turn golden (about 20 minutes). They smell intensely of oats and honey when they’re done.

Chop the nuts up (or leave them whole) and put them on a baking sheet in the oven too (ca. 5 – 10 min). Watch out, though, nuts burn easily and have to be turned or shaken every few minutes. Also, they keep their temperature for a while even after you take them off the hot tray, so you will have to take them out of the oven before they’re done! They will keep roasting while they cool.
The dried fruit stay out of the oven. Put them into the bowl you’ll use to mix everything together. The hot oat/honey clumps and the nuts are put on top and draw some more moisture out of the dried frtuis, making them even chewier.
Add whatever else you have at home (grated coconut, chocolate chips, …).

Guten Appetit!

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2 Comments

Filed under food

2 responses to “Knuspermüsli – Granola

  1. Wow! Bin begeistert! Das muss ich unbedingt probieren! Die Knuspermüslis aus dem Supermarkt (überhaupt mal davon abgesehn, dass sie nicht selbstgemacht sind hehe) sind ja immer irgendwie mit Fett und noch schlimmer: in 99% der Fälle mit Palmfett… und wenn nicht, dann sind sie meistens nicht vegan 😦
    However, jetzt hab ich ja die Lösung für das Problem, juhu! Wird bald ausprobiert.

    glg, Lisa

    • naturescookbook

      Viel Spaß beim Ausprobieren! Ich finde es auch toll, dass man sich seine Lieblingszutaten fürs Knuspermüsli individuell zusammenstellen kann. 🙂
      Deine Nudeln werden morgen mal getestet, ich freu mich schon – an Nudeln habe ich mich nie getraut.

      Außerdem noch ein Buchtipp: Laurel’s Kitchen von Laurel Robertson. Da geht es um vegetarisches Kochen und neben supertollen Rezepten gibt es auch viel gut erklärte und verständliche Ernährungslehre.

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