Freiwillige vor! — Volunteers, anyone?

Als Samensammler lasse ich jedes Jahr einige Pflanzen ausblühen und Samen bilden und ab und zu bleiben hier und da auch Früchte wie Tomaten hängen. Deswegen habe ich auch dieses Jahr wieder viele “Freiwillige” in meinem Garten. Hier sprießen kleine Mangold-Pflänzchen zwischen den Trittsteinen hervor, dort kommen Babys der Tomate aus dem letzten Jahr aus dem Boden und Jungpflanzen der roten Melde überraschen mich als kleine Farbtupfer an den seltsamsten Orten.

Ich finde diese “Pioniere” sehr praktisch – sie sind abgehärtet, treten oft in Massen auf und ersparen mir eine Menge Anzuchtsarbeit: Ich muss sie nur noch ausgraben und an einen besseren Ort setzen (wie die Trittsteinmangolds) oder sie einfach dort lassen. Natürlich ziehe ich jedes Jahr auch meine eigenen Pflanzen an, aber wenn’s mal nicht so klappt, kann ich auf das jährlich wachsende Repertoire an Freiwilligen zurückgreifen und ich mag besonders den Überraschungseffekt sehr gerne.
Und wenn’s zuviele sind – wie oft beim weißen Gänsefuß – dann werden sie kurzerhand abgeschnitten und als Mulch genutzt oder kommen auf den Kompost.

Meine Lieblingspioniere sind Mangold, Tomaten, Krause Malve und Rettiche – wie sieht’s bei euch im Garten aus?

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As a seedsaver I let some of my plants go to seed every year, and here and there I forget to harvest the odd tomato or other fruit.
That’s why I have lots of “volunteers” in my garden this year – like every year.
Between the step stones Swiss chards are sprouting, babies of the previous year’s tomato are growing between the comfrey leaves and seedlings of the red orach surprise me with little bursts of colour in the strangest places.

I like these “pioneers” – they are hardy, often appear in mass and save me a lot of work: I just have to dig them up and transfer them to a better place (like in the case of the Swiss chard) or even just leave them. Of course I start my own little plants from seeds, too, but if something goes wrong I always have my spares in the yearly increasing mass of volunteers and I also like the surprises they give me.
And if they’re too many – as it often happens with lamb’s quarters (Chenopodium album) – I just cut them down for mulch or put them on the compost heap.

My favourite volunteers are Swiss chards, tomatoes, Chinese mallow and radishes – what are yours?

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4 Comments

Filed under food, garden, Permaculture

4 responses to “Freiwillige vor! — Volunteers, anyone?

  1. Hallo Luisa, da geht es dir wie mir. Ich liebe ebenfalls die Pflanzen, die sich von selbst vermehren. Sie zeigen mir, dass es ihnen in meinem Garten gefällt. Besonders Ringelblumen, Borretsch, Sonnenblumen, aber auch Tomaten kommen immer wieder. Liebe Grüße Helga

  2. naturescookbook

    Ach stimmt, den Borretsch hatte ich ja total vergessen! Ich habe dieses Jahr 120 Borretschjungpflanzen gezählt, und das waren noch nicht mal alle! Da freuen sich die Bienen, jetzt wo er blüht. 🙂

  3. Bei uns laufen auch immer massenweise Ringelblumen, Borretsch, Sonnenblumen, Dill usw. auf. In diesem Jahr kamen besonders die Blumen gut wieder. Wir können uns zum Beispiel vor Stockrosen kaum retten 😉

  4. Monika

    Sonnenhut, Zitronenmelisse, Dill, Tomaten, Studentenblumen, Jungfer im Grünen, Cosmea! Ich habs halt mehr mit Blumen. Die Sonnenhüte dürfen alle stehen bleiben, mein Garten ist eine Schmetterlingsoase.

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