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Fisch fish Fisch fish Fisch fish Fisch fish….

Es tut mir Leid, dass ich so lange so blogfaul war, aber ich kann schonmal ankündigen, dass wir demnächst groß umziehen und die ganze Vorbereitung nimmt viel Zeit in Anspruch.

Zum Trost jetzt aber eine lustige Geschichte und, ich hoffe, bald wieder regelmäßige Einträge.

Wir haben eine Menge sehr großer Plastikbottiche und ich liebäugelte schon seit längerem mit Teich. Und also wir dann letztens im Asialaden eine Menge essbarer Wasserpflanzen sahen, konnte ich nicht widerstehen und kaufte einige um sie in ein Aquakultur-Projekt (sprich: Teich) zu integrieren.

Da wir bald umziehen und ich mir das Graben ersparen wollte, stellte ich einfach den Bottich in einer guten Lage (Morgensonne, nachmittags Schatten) auf, legte Steine und Erde hinein und füllte ihn mit Wasser.

Dann pflanzte ich Wasserlotos (Nelumbo nucifera), Wasserspinat (Ipomoea aquatica), Wassermimose (Neptunia oleracea), Brunnenkresse (Nasturtium officinale) (das alles aus dem Asialaden) und einige weitere Teichpflanzen aus einem nahe gelegenen Teich.

Nach ein paar Tagen hatten sich die Pflanzen eingelebt und Massen von Mückenlarven hatten sich eingestellt.

Also gingen wir am Samstag los und kauften Fische gegen die Mückenlarven und Wasserschnecken gegen Algen und Pflanzenteile. Die Fische waren Elritzen (Phoxinus phoxinus) und da sie gerne mindestens zu viert sind, nahmen wir vier. Alles war gut, sie waren schüchtern, aber schienen glücklich.

Ich schärfte meinem fast drei Jahre alten Sohn ein Arme und Beine aus dem Wasser zu lassen, damit es klar und die Fische glücklich bleiben.

Doch als ich ihn für eine halbe Stunde allein ließ, schaffte er es, das Wasser komplett zu trüben und alle Pflanzen in einer Ecke schwimmen zu lassen. Ich pflanzte wieder alles ein und goß vorsichtig noch ein wenig Regenwasser dazu, doch abends sahen wir die Fische an der Wasseroberfläche nach Luft schnappen und ich hatte ein schlechtes Gewissen.
Am Sonntagmorgen lief ich hinunter um zu sehen, ob sich das Wasser wieder geklärt hatte und es den Fischen besser ging. Aber: Sie waren weg! Nirgendwo tote Fische, aber auch keine Fische im Teich zu sehen (obwohl das Wasser wieder kristallklar war), dafür ein paar glücklich aussehende Katzen.
Am Nachmittag gingen wir zu einem kleinen natürlichen Teich in der Nähe, und holten noch einige Wasserpflanzen und einige Wasserinsekten wie Rückenschwimmer (Notonecta glauca). Sie schienen sich in unserem Teich wohlzufühlen.

Am Montag machten wir eine Fahrradtour zu einem weiteren kleinen Teich und holten zwei Libellenlarven (Kleinlibellen, Zygoptera), wegen der Tausenden von Mückenlarven, die wir nicht schlüpfen lassen wollten. Mein Mann hatte am Morgen unseren Teich komplett nach Fischen abgesucht, konnte aber keine finden.

Am Dienstag habe ich gemerkt, dass es schon viel weniger Mückenlarven gab und ich war froh, dass die Libellenlarven so eine gute Arbeit geleistet hatten. Ich konnte sie zwar nicht sehen, nur die Rückenschwimmer.
Allerdings sah ich etwas anderes, ein Aufwirbeln des Schlamms am Teichboden und die Bewegung war so schnell, dass es mich an einen Fisch erinnerte. Also suchte ich den Teich nach möglichen Fischen ab, fand aber keine.
Þóra, meine isländische Gastschwester, kam an diesem Nachmittag  und zusammen mit meiner Mutter gingen wir zu einem Gartencenter in der Nähe und meine Mutter kaufte Pflanzen während Þóra uns überredete eine elektrischen Teichpumpe und ein paar kleine Goldfische zu nehmen. Wir nannten sie Adalbert und Heinrich. Nachdem wir sie ins Wasser gelassen hatten, sah ich wieder eine fischige Bewegung und diesmal auch einen Fisch. Einen grauen. Eine der Elritzen hatte überlebt! Die Fische waren glücklich mit dem Sauerstoff, den die Pflanzen zur Verfügung stellten, also ließ ich die Pumpe vorerst eingepackt.

Am Mittwoch ging ich am Morgen direkt an den Teich. Er war wieder leer! Keine Elritzen, keine Goldfische. Die Goldfische, die wir geholt hatten, waren orange und silber und ihre Farben wirklich standen stark ab gegen die Braun- und Grüntöne der Teichvegetation. Aber ich konnte keinen von ihnen sehen. Ich  ließ meine Hände durch das Wasser gleiten und versuchte die Fische damit aufzuschrecken, aber es schwamm nichts herum. Ich beschloss, mit meinem Sohn die Pumpe zurückzugeben und zwei weitere Goldfische zu kaufen – aller guten Dinge sind drei! – und den Teich nachts mit einem Drahtgeflecht abzudecken, damit die Katzen nicht an die Fische kommen. Und wenn auch diese Fische verschwanden, dann wäre es das gewesen – keine weiteren!
Wir fuhren mit dem Rad ins Garten-Center, gaben die Pumpe zurück und bekamen zwei kostenlose Luftballons und zwei Goldfische. Wir ließen sie vorsichtig ins Wasser und ich entdeckte, dass die einsame Elritze zurück war. Sie sind Schwarmfische, ich war froh ihr zwei Begleiter geben zu können. Dann ging ich für ein paar Stunden weg.
Als ich zurückkam und in den Teich sah, konnte ich nicht glauben was ich sah! Vier Elritzen tollten mit vier Goldfische herum! Ich fühlte mich sehr dumm und weiß jetzt, dass Fische sich richtig gut verstecken können. In einem kleinen Teich, während ich meine Hände hindurch gleiten lasse und obwohl sie bunt sind, können sie sich immer noch verstecken. Ich bin schwer beeindruckt. Es scheint ihnen gut zu geben und ich werde weiter beobachten, ob der Teich ihnen groß genug ist, ansonsten muss ich noch einen zweiten bauen.

Aber, welche Überraschung!

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I’m sorry for being so lazy about blogging lately, but I can already announce that we will move soon and since it’s a big move,  it involves a lot of preparation.

To console you, here a funny story and, I hope, more regular entries again soon:

We have a lot of very big tubs and I have been fancying a pond for quite a while now, so when we went to the Asia store the other day and saw edible aquatic plants, I couldn’t resist and bought some to integrate into an edible aquaculture project.

Since we’re moving soon and I wanted to save myself the work of digging, we just put the tub in a good location (morning sun, afternoon shade), added some soil and rocks  and filled it with water.

Then I planted the water lotus (Nelumbo nucifera), water spinach (Ipomoea aquatica), water mimosa (Neptunia oleracea), water cress (Nasturtium officinale) and some random pond plants from a nearby pond.

After a few days the plants had settled in and masses of mosquito larvae had arrived.

So on Saturday, we went and bought fish for mosquito control and water snails for algae and plant control. The fish were grey minnows (Phoxinus phoxinus) and since they like to be at least in fours, we got four. All was well, they were shy, but seemed happy.

I told my almost three year-old son to keep his extremities out of the water to keep it clear and the fish happy.

However, as soon as I turned my back for half an hour, he had kicked up silt in the pond with his feet and the water had gotten cloudy. By evening the poor fish were swimming at the surface, gasping for air. I felt so bad.

Sunday morning I ran down to see if the water had cleared and the fish were doing better agian. But: They were gone! No dead fish anywhere, but also no fish to be seen in the pond (even though the water was crystal clear again) and a couple of very happy looking cats.
That afternoon we went to a little natural pond nearby, got some more water plants and some pond bugs such as backswimmers (Notonecta glauca). They were very happy in the water.

On Monday we went for a bike tour to yet another little pond and found some dragonfly larvae (small ones, Zygoptera), too, because of the thousands of mosquito larvae we didn’t want to hatch but get eaten. My husband also had searched the whole of our little pond for fish in the morning but couldn’t find any.

On Tuesday I noticed that there were a lot less mosquito larvae already and I was happy that the dragonfly larvae had done such a good job. I couldn’t see anymore of them though, only the backswimmers.
However, I did see something stir up the mud at the bottom of the pond and the movement was so quick that it seemed almost fishy. So I searched the pond for possible fish, but found none.
Thóra, my Icelandic hostsister, came over that afternoon and together with my mum we went to a garden center nearby and my mum got plants while Thóra talked us into getting an electric  pond pump and a couple of small goldfish. We called them Adalbert and Heinrich. After we put them in the water, I saw a fishy movement again and indeed even a fish. A grey one. One of the minnows had survived! The fish were happy with the oxygen the plants provided, so I didn’t install the pump.

On Wednesday, I got up on the morning and excitedly went to the pond. It was empty yet again! No minnows, no goldfish. The goldfish we had got were orange and silver and their colours really stood out against the browns and greens of the pond vegetation. But I couldn’t see any of them. I moved my hands through the water trying to scare up any fish, but there were none. I decided to return the pump with my son and get two more goldfish – third time’s a charm! – and cover the pond with a wire mesh during the night so the cats wouldn’t be able to get to any fish. Also, if those fish disappeared, I wouldn’t get any more.

We went to the garden center by bike, returned the pump and got two free balloons and two goldfish. We put them into the water and discovered that the single minnow was back. They are swarm fish, so I was happy to give them two companions. Then I went away for a few hours.
When I came back and looked into the pond, I couldn’t believe what I saw! Four minnows happily frolicking with four goldfish! I feel very stupid now and I guess fish can hide REALLY well. In a small pond with my hands moving around and being gaily coloured, they can still hide. I’m amazed. They are fine and I’ll see if they’re ok being so many in one pond and if not we’ll have to make a second one.
Talk about surprises!

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Bienenstich – Bee Sting

Aus gegebenem Anlass werde ich hier mal ein wenig berichten, was ich mache, wenn ich von einer Biene (oder Wespe) gestochen werde.

Und um diejenigen, die auf der Suche nach einem Kuchenrezept hiergefunden haben nicht zu enttäuschen, gibt es am Ende noch ein Rezept für Honigkuchen.

Aber zunächst zum Bienenstich: Honigbienen, aber auch andere Bienenarten wie Hummeln, haben einen Stachel, mit dem sie sich wenn sie sich bedroht fühlen, zustechen.
Die meisten Honigbienenarten werden seit Jahrhunderten auf Sanftmut gezüchtet und stechen daher selten, aber wenn man aus Versehen auf sie tritt, sich vors Flugloch stellt oder sie sich aus einem anderen Grund bedroht fühlen, stechen sie gerne mal zu.

Ihr Stachel wurde ursprünglich gegen Insektenfeinde entwickelt und kann aus dem Panzer der Insekten auch ohne weiteres wieder herausgezogen und weiterverwendet werden. Wir Säugetiere haben allerdings eine ziemlich dicke Haut und so kommt es, dass bei uns nach einem Bienenstich der Stachel samt Giftblase und Nerven in der Haut stecken bleibt. Die Muskeln um die Giftblase arbeiten weiter und auch ohne Biene, die nach Verlust dieser Körperteile stirbt, wird weiter Gift ins Opfer gepumpt.

Folglich ist die erste Maßnahme beim Bienenstich: Entfernen des Stachels/der Giftblase! Dazu sollte man diese nicht zwischen zwei Finger nehmen und ziehen, da der Druck der Finger dann die Giftblase leert, sondern man sollte den Giftapparat am besten seitlich mit dem Finger “wegschnicken” oder drücken. Das klappt recht gut, allerdings gebe ich zu, dass man in der Aufregung nicht immer dran denkt…

Die Biene hat beim Stechen nicht nur den Stachel hinterlassen, sondern auch Duftstoffe, sog. Pheromone, die ihren Stockkolleginnen signalisieren, wohin sie stechen sollen. Wenn man also in der Nähe der Bienen stehen bleibt, hat man gleich noch weitere Stiche in die gleiche Körperstelle. Um das zu vermeiden, reibt man die gestochene Stelle sofort mit etwas Spucke, Wegerich oder am besten mit etwas Stark-riechendem wie einer Zwiebel.
Übrigens ähneln die Angriffspheromone stark dem Geruch einer reifen Banane. Deswegen sollte man seine reifen Bananen nicht in der Nähe eines Bienenstocks genießen!

So, nun haben wir den Stachel und die Giftblase entfernt und auch uns aus der Nähe der Bienen; wir haben den Duftstoff abgewaschen oder übertönt. Was nun?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Zwiebel wird nicht nur wegen des starken Geruchs empfohlen, sondern kühlt auch und enthält wie auch Knoblauch Stoffe, die den Schmerz abbauen. Ein bisschen Zwiebel auf der gestochenen Stelle ist daher sehr angenehm.

Wegerich ist für mich die Nummer Eins beim Kontakt mit Giften: Er hilft das Gift aus dem Körper zu ziehen und kann sogar bei Blutvergiftungen helfen! Zerkaut oder zerrieben wird er auf die betroffene Stelle gelegt und wenn er austrocknet immer wieder gewechselt.

Mein Mann hat kürzlich mit der Monarde (auch Indianernessel genannt, Monarda fistulosa) gute Erfahrungen gemacht. Nach dem Motto “Die heißt auf Englisch doch bee balm – Bienenbalsam” hat er sie zerrieben und auf die Wunde gegeben. Diese ist auch schnell verheilt und auch die Schwarzfuß-Indianer nutzten sie für kleinere Wunden.

Es gibt bei Bienenstichen auch homöopathische Mittel. Das richtige Mittel hängt allerdings von den individuellen Symptomen ab:
Aconitum napellus kann angewandt werden, wenn sich der Betroffene nach dem Stich panisch oder ängstlich fühlt. Es wird sofort eingenommen, während die Symptome noch intensiv sind und kann danach durch ein anderes Mittel abgelöst werden.
Apis mellifera kann helfen, wenn die Einstichstelle geschwollen, rot und heiß ist, allerdings habe ich hier gehört, dass es nicht das beste Mittel ist, da man in der Homöopathie nicht Gleiches mit Gleichem sondern Ähnliches mit Ähnlichem heilt. Hypericum kann bei Einstichstellen, in denen viele Nerven verlaufen, das richtige Mittel sein. Die Symptome sind hier Taubheit, schießender Schmerz und Jucken.

Die “normale” Dosis ist in der Regel D30 oder C30. Angaben ohne Gewähr, am besten Rücksprache mit dem Homöopathen halten!

Ganz wichtig ist noch, dass bei einer Allergie gegen Bienenstiche sofort ein Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden muss! Auch für Leute, die (noch) keine Allergie haben, aber nach dem Stich Atemnot, Sehschwierigkeiten, Übelkeit oder starke Schwellungen, besonders im Atemwegsbereich haben, ist das besser.

Auf Wikipedia waren noch andere, teilweise sehr überraschende Vorschläge, wie man Bienenstiche behandeln kann, zB mit Kupfermünzen.
Hat da jemand Erfahrung? Was macht ihr?

Und nun noch das Honigkuchenrezept (ohne Eier):
500g Honig
1 Päckchen Vanillezucker
150 g Butter
1/2 Tasse Milch
2 EL Joghurt
1 Prise Salz
1 EL Zimt
1 EL Lebkuchengewürz
500 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Backpulver

Honig, Vanillezucker, Butter und Milch unter Rühren erwärmen (nicht kochen!); dann die Gewürze hinzugeben. Danach können der Joghurt und die Hälfte Mehl dazu. Danach werden die Mandeln, das restliche Mehl und das Backpulver verknetet.
Je nach Konsistenz noch ein wenig Milch oder Wasser dazugeben.

Der Teig wird nun auf ein gefettetes Blech gestrichen und bei 175 Grad Celsius 30 Minuten gebacken, bis er goldbraun ist.
Noch warm wird er dann in Rechtecke geschnitten und diese dürfen dann auf einem Gitter abkühlen.

Guten Appetit!

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Since I’ve been stung a lot now that I’m a beekeeper, I’ll tell you about some remedies now.

Honey bees but also other kinds of bees like bumble bees have a stinger that they’re not hesitant to use if they feel threatened.
Luckily honey bees have been bred for tameness for hundreds of years, so they’re not too sting-happy. However, if you accidently step on one, stand in front of their entrance hole to the hive or anger them in another way, they will sting you.

Their stinger is said to have evolved as a measure against insectal enemies and can therefore be extracted easily out of an insect’s skin and reused. Unfortunately, we mammals have a much thicker skin, so when a bee stings us, her stinger rips off with part of the abdomen, muscles, nerves and all. The muscles keep working and even without the bee, which now dies from the massive injury it suffered, the venom is being pumped into the victim’s body.

Consequently, the first measure when stung is to remove the stinger! Trying to take it with two fingers and pulling results in squeezing the stinger and pumping even more venom in the body. Therefore, try to push the stinger out from the side. That works well, but I have to admit that in the excitement of the moment one often forgets….

The honey bee didn’t only leave the stinger when she stung, but also pheromones, smell agents, that tell her sisters where to sting. So if you stay close to the bees, you’ll have more stings in the same body part in no time. To avoid that you rub the stung area immediately with some spit, plantain or even better with something strong smelling like an onion.
By the way, the attack pheromones are very similar to the smell of a ripe banana. That’s why you should stay away from any beehives when enjoying a ripe banana.

Now we have removed the stinger and ourselves from the beehive; we have washed off or overpowered the scent of the pheromones. What now?

There is a multitude of possibilities: Onion is not only the measure of choice because of its smell, but also cools and just like garlic, contains agents that reduce the pain. A little slice of onion on the sting is therefore very soothing.

Plantain (Plantago) is my number one remedy when dealing with poisons: It helps drawing the venom from the body and can even be used to heal blood poisoning. Applied as a poultice and changed regularly when it dries out.

My husband has recently had good luck using monarda (Monarda fistulosa). Saying “It’s called bee balm, after all”, he used it as a poultice on his sting. The swelling reduced quickly. The Blackfoot Indians also used monarda to heal minor wounds.

Homeopathy also has its place in healing bee stings. However, the right remedy depends on the symptoms:
Aconitum napellus
can be used when the victim feels panicky or scared after the sting. It is taken immediately when the symptoms are still intense and can later be replaced with something else.
Apis mellifera can help when the sting is swollen, red and hot; however, I’ve been told that in homeopathy you use some remedy that is similar to the occasion, not the same, i.e. no apis mellifera (honey bee) for a honey bee sting.
Hypericum is useful when the sting has occurred in an area that is full of nerves like the fingertips. Symptoms are numbness, shooting pains and itching.
The “normal” dose is usually D30 or C30.
No responsibility can be taken for result (or the lacking thereof) of using any of the remedies – best ask your homeopath!

Very important: If you have an allergy to insect stings, report to a doctor or a hospital immediately! That applies also to people who have no allergy (yet), but experience trouble breathing and with their vision, have nausea or unusually big swellings after being stung and after being stung in or near the airways.

Wikipedia offers a variety of other remedies, such as copper coins.
Any experience with that? What do you do?

Beesting in German is “Bienenstich” and is a kind of cake. So for anybody who might find this page while looking for a cake recipe, here’s a great eggless honey cake recipe (but not a Bienenstich):

Eggless Honey Cake

500g honey
1 tsp vanilla extract
150 g butter
1/2 cup milk
2 tbsp yoghurt
1 dash salt
1 tbsp ground cinnamon
500 g flour
100 g ground almonds
1 1/3 tbsp baking powder
1 tbsp German “Lebkuchengewürz”, a magical spice mixture that improves any Christmas baking (depending on the brand, it consists of cinnamon, cloves, coriander, ginger, cardamom, mace, allspice, nutmeg and pepper)

Gently heat up honey, vanilla extract, butter and milk while stirring it (do not boil!); then add the spices. After that stir in yoghurt and one half of the flour. Now add the almonds, the rest of the flour, and baking powder (possibly sift flour and baking powder together beforehand) and knead well.
Depending on the consistency, add some milk or water.

Put the batter on a greased baking sheet and make it at 175 degrees Celsius for 30 minutes until golden brown.
While still warm, cut it into rectangles and cool them on a rack.

Enjoy!

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Drohnenschlacht — Drone Eviction

In der Bienenwelt geht es im Moment heiß her: Die Bienenvölker, bei denen die Königin im Sommer befruchtet wurde (oder es vorher schon war), bereiten sich jetzt auf den Winter vor und im Zuge dessen werden die Mitglieder des Volks, die man nun nicht mehr braucht, ausgestoßen: Die Drohnen.
Die männlichen Bienen, die Drohnen, erkennt man daran, dass sie wesentlich größer als die Arbeiterinnen sind und riesige Augen haben. Sie werden von Bienenforscher Jürgen Tautz in seinem Buch “Phänomen Honigbiene” als “fliegende Spermaträger” bezeichnet und das sind sie im Prinzip auch. Ihre einzige oder zumindest wichtigste Aufgabe ist es, Königinnen zu befruchten. Jeden Tag fliegen sie zu einer bestimmten Zeit aus und sammeln sich an so genannten Drohnensammelplätzen, um auf potentielle Königinnen zu warten. Sofern keine Königin vorbeikam, fliegen sie dann auch brav wieder zurück zu ihrem Volk (nach/während der Befruchtung sterben die Drohnen) und verbringen den Rest des Tages dort oder in anderen Völkern. Sie sind die einzigen Mitglieder des Volkes, die auch andere Völker besuchen können ohne zu riskieren, dass man sie zu Tode sticht. Sie werden gefüttert und eine ausgewogene Anzahl von Drohnen zu Arbeiterinnen gibt dem Volk ein Gefühl der Harmonie.
Um Juli und August herum sinkt allerdings die Wahrscheinlichkeit, dass Königinnen befruchtet werden müssen. Gleichzeitig gibt es auch weniger blühende Pflanzen, obwohl die Bienen gerade jetzt für den Winter sammeln müssen. Deswegen werden nun “nutzlose Esser” rausgeschmissen und es geht den Drohnen an den Kragen. Sie werden weniger und weniger gefüttert und man kann Arbeiterinnen betrachten, die Drohnen aus dem Flugloch zerren und versuchen, sie buchstäblich in den Abgrund zu schubsen. Die wesentlich größeren Drohnen dagegen streben wieder zurück zum Eingang. Manchmal heben sie sogar ab und versuchen, im Flug die störende Arbeiterinnen loszuwerden.
Aber selbst wenn sie es wieder in den heimeligen Stock schaffen – sie verzögern nur das Unvermeidliche…
Hier ein paar Impressionen:

Eine Arbeiterin zerrt an einem Drohn (hinten links auf dem Flugbrett)

Jetzt hängt er schon über dem Abgrund - schafft er es noch zu entkommen?

Seitlich kriechend versucht er der Arbeiterin zu entwischen...

...doch diese hält felsenfest!

Der Drohn arbeitet sich langsam wieder Richtung Eingangsloch vor.

Von den spannenden letzten Minuten habe ich leider kein Foto, aber ich kann euch berichten, dass der Drohn nochmal Glück hatte und schnell wieder in die Beute flitzen konnte.

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Things are rough in the world of the honey bees at the moment: The bee colonies that have fertilized queens are preparing for winter and therefore, the less useful members of society are evicted: The drones.
The male bees, the drones, are easily recognized by being much bigger than the female worker bees and by their huge eyes. German ethologist and bee scientist Jürgen Tautz calls them “flying sperm carriers” in his book “The Buzz about Bees” and that is what they basically are. Their most important task is to fertilize young queens.
Every day at a certain time they fly out to gather at so called drone gathering places, waiting for queens. If no queen came by, the drones return to their colonies (drones die while/after fertilizing a queen) and spend the rest of the day there or at other colonies. They are the only members of the colony that can just go and visit other colonies without risking certain death by being stung.
They get fed and a certain ration of drones to workers gives the colony a sense of harmony.
Around July and August the probability of unfertilized queens decreases rapidly and at the same time the amount of flowering nectary plants sinks, even though the bees are stocking up for winter.
Therefore, “useless eaters” are being kicked out and the drones are the ones to go. They are being fed less and less to weaken them and you can watch worker bees dragging drones out of the entrance hole, trying to literally push them over the edge.
The drones, much bigger in size, however, try to get back to the entrance hole. Sometimes they even lift off and try to shake off the annoying worker bees in flight.
But even if they make it back into the homely hive – they are only postponing the inevitable…

Here are some pictures:

A worker bee is dragging a drone (back left on the entrance board)

Now he is already hanging over the abyss - will he still escape?

Crawling sideways he's trying to break free from the worker bee...

...who is holding on with all her strength!

The drone is slowly making it back towards the entrance...

Unfortunately, there are no pictures of the exciting last minutes, but I can assure you that the drone was luckily enough to escape back into the hive.

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Das Jahr der Biodiversität — The Year of Biodiversity

2010 wurde von der UNO als das Jahr der Biodiversität ausgerufen. Das hatte ich eigentlich gar nicht im Kopf, also ich dieses Jahr viele Nektarpflanzen in meinem Garten säte und pflanzte – eigentlich wollte ich damit meinen Bienen was Gutes tun.

Woran ich allerdings nicht gedacht hatte: Bienen gehen gerne so genannte “Massentrachten”, d.h. sie holen sich den Nektar von den Blüten, von denen es viele an einem Platz gibt. Sie lieben zum Beispiel Bäume wie die Linde oder die Robinie, an der sich Tausende von Blüten befinden. Oder Himbeer- und Brombeerhecken, in denen sie “blütenstet”, wie sie es gerne machen, von Blüte zu gleichartiger Blüte trudeln können. Meine Mischung aus Bienenweidepflanzen ließen sie bisher größtenteils links liegen – es gab immer Orte in der Umgebung, in der mehr Blütenmonotonie herrschte.
Was meine Nektarpflanzenaktion allerdings bewirkte, ist eine enorme Steigerung der nektartrinkenden Insektenbesuchern im Garten, denen es egal ist, welche Art Blüte sie nacheinander anfliegen, solange es Nektar gibt. Da gibt es die “normalen” Hummeln, die schwarz-gelb-weiß sind; die schwarzen mit den roten Hinterleiben; dann die Schwebfliegen; winzige Bienchen; riesige Bienenbrummer; alle möglichen anderen Wildbienen; Schmetterlinge, etc pp. Wow! Das hatte ich ja gar nicht erwartet! Überall schwirrt und summt es jetzt.

Ich kann es nun wirklich nicht genug empfehlen, etwas für die nicht-menschlichen Besucher des Gartens zu tun oder ein Eckchen im Garten “wild” zu lassen.
Was macht ihr im Jahr der Biodiversität?

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2010 was announced the year of biodiversity by the UN. Yet, that’s was not what I was thinking of when I sowed and planted all kinds of nectary plants in my garden this year – I had wanted to improve the food possibilities of my bees.

What I didn’t consider, though, is that bees like to get their nectar and pollen from flowers that appear in mass in a very small space. They love flowering trees like linden and locust that bear thousands of flowers. Or raspberry or blackberry hedges where they can fly from flower to like flower like they like to do it.
My mix of bee plants they mostly ignored – they have always been places in the area with a great “flower monotony”.
What bee plants did create though, was an increase in visits of other nectar-drinking insects in my garden – the ones that don’t care what flower they’re drinking from as long as they get nectar. There are the “normal” bumblebees that are black, yellow and white; the black ones with the red bottoms; the hoverflies; tiny bees; giant bees; and all kinds of other wild bees; butterflies; etc.
Wow! I had not expected that! Everywhere there’s humming and buzzing now!

I can only recommend you to do something for the non-human visitors of your garden or to leave a little corner “wild”.
What do you do in the year of biodiversity?

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Wurmglas – Worm Jar

Mein Kleiner liebt Tiere und ein Satz, den ich im Moment ständig höre ist “Loch graben, Würmer sehen!”. Da ich nicht ständig Löcher graben möchte, habe ich folgendes gemacht:

Ein Wurmglas!

Man füllt dazu einfach abwechselnd Erde und Sand (oder nur Erde) in ein großes Glas und setzt dann ein paar Würmer dazu. Oben drauf habe ich dann noch ein wenig halb kompostierten Kompost gegeben und ein paar Küchenabfälle.
Die Würmer leben im Glas und durch ihre Bewegungen mischen sich nach und nach die Sand- und Erdschichten. Außerdem kann man oben gut die Kleinstlebewesen beim Zersetzen der Küchenabfälle beobachten. Die Würmer tauchen ab und an an der Seite des Glases auf, aber wer sie gerne mehr unter Beobachtung hat, kann sicher auch ein sehr schmales Glas nehmen.
Der Deckel sollte nicht oder nicht lange zugeschraubt sein, damit die Tierchen Luft bekommen (oder man macht Löcher rein) und wenn’s zu trocken wird, sollte man auch mal gießen.

Viel Spaß beim Beobachten!

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My little one loves animals and one of the sentences I hear a lot these days is “Dig hole, see worms!”. And since I don’t want to dig holes all the time, I made this:

The worm jar!

You fill a big jar with layers of soil and sand (or just soil) and pour some worms in there. On top I put some half composted compost and a few kitchen snippets.

The worms live in the jar and their movements mix the sand and the soil by and by. You can also observe all kinds of tiny decomposers at work on top. Every now and then a worm shows up and you can watch it. If you’d like to see them more often, use a jar that’s more narrow.

The lid should not be screwed on or not for long anyway (unless you put holes in it). Also the worms should be “watered” gently if it gets too dry in there.

Have fun observing!

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Willkommen, Bienen! — Welcome, bees!

Dieses Jahr habe ich mit dem Imkern angefangen. Im Winter las ich viele Bücher zum Thema, im Frühling wurde die Beute (also das Bienen”haus”) nach Warré gebaut und der Bienenhegekurs fing an.
Ich war schon ein wenig neidisch von den anderen Kursteilnehmern zu hören, was ihre Bienen so alles machten – denn meine beste Freundin und ich waren die einzigen, die noch keine Bienen hatten.
Da ich mit einem Naturschwarm (also einer Gruppe Bienen, die sich mit ihrer Königin vom Rest des Volkes getrennt hat und nun nach einem neuen Zuhause sucht) anfangen wollte, sagte ich den Imkerkollegen in der Gegend Bescheid, dass sie in mir einen dankbaren Abnehmer für Schwärme haben – und wurde belacht. Wer lässt denn schon seine Bienen schwärmen?
Auch bei der Polizei und Feuerwehr ließ ich meine Kontaktdaten und meldete mich bei der Schwarmbörse an. Dann hieß es warten. Und warten. Und warten. Mitte Mai war ich schon ganz verzweifelt – würde ich am Ende ohne Bienen dastehen? Keiner meldete sich!

Aber das Wetter war auf meiner Seite! Nach langen Regenperioden wie in letzter Zeit schwärmen die Bienen oft am ersten schönen Tag: Die meisten konventionellen Imker betreiben “Schwarmverhinderung”, bei der erstens dem Volk vorgegaukelt wird, es habe noch viel Platz in der Beute und müsse sich noch nicht teilen und zweitens die Zellen, in denen die Bienen neue Königinnen für die zurückbleibende Hälfte heranzüchten, zerstört werden. Wenn allerdings das Wetter lange schlecht ist, können die Imker die Beuten nicht öffnen und die Zellen nicht zerstören – und sobald die Sonne wieder scheint, ist der Schwarm unterwegs.

Am Samstag, dem zweiten schönen Tag nach einer weiteren langen Schlechtwetterperiode, kam endlich der langersehnte Anruf: “Ich habe einen Bienenschwarm im Apfelbaum hängen! Können Sie mir helfen?” Da hatten sich ein paar Bienen auf den Weg gemacht und dann erst einmal Quartier in einem Apfelbaum bezogen, während die Späher-Bienen herumflogen und nach einem neuen Zuhause suchten. Blöderweise hatte ich keine Zeit! Was tun? Ich rief meinen Mann an, der mit Bienen bisher nichts zu tun hatte, aber der zufälligerweise bei meiner besten Freundin war, die auch den Bienenhegekurs besucht, aber eigentlich Angst vor Bienen hat. Die beiden erklärten sich bereit, das Abenteuer auf sich zu nehmen und zogen mit meiner kurzen telefonischen Erklärung, wie man einen Schwarm fängt, und meiner fertig gepackten Imker-Schwarmfangtasche im Auto los. Auch mein 21-monatiger Sohn fuhr mit – na, was das wohl werden würde??

Da Bienen keine Bücher lesen und daher nicht wissen, wie Schwarmfang theoretisch abläuft, lief es auch hier völlig anders als man es in den Büchern immer liest. Statt sich in einer handlichen Traube zu sammeln, hatten sich die Bienen am Ast entlang verteilt. Normalerweise sollten sie außerdem direkt in den darunter gehaltenen Karton fallen, wenn man auf den Ast drauf schlägt. Sollten. Diese Bienen hielten sich kräftigst fest und mein Mann musste sie schließlich mit der Hand nach und nach vorsichtig abklauben und in den Karton fallen lassen. Zum Glück waren sie aber sehr zahm (es wird ja seit Jahrhunderten u.a. auf Sanftmut gezüchtet), so dass das Hantieren ohne im Apfelbaum störenden Schleier möglich war. Es muss spannend gewesen sein, die Bienen vom Baum abzuklauben, während Tausende noch durch den Garten schwirrten. Die Gartenbesitzerin, die mit Hilfe ihrer Kaninchen und ihrer Tochter freundlicherweise unseren Kleinen bewachte, erzählte, dass der ganze Himmel sich Schwarz gefärbt hatte als die Bienen in ihren Garten einzogen!
Meine beste Freundin hielt unterdessen den Karton, in den die Bienen hineinfielen.
Irgendwann wurde der Karton auf den Boden gestellt und sie begonnen, die restlichen Bienen in einen weiteren Karton zu setzen. Aber auf einmal passierte etwas Seltsames: Alle Bienen strömten in den ersten Karton hinein! Aha, die Königin war also gefangen und die Jungs und Mädels vom Schwarm zogen alle hin zu ihrer Mutter. Also hieß es nun warten, bis etwa alle Bienen von selbst in den Karton gegangen waren. Komplett alle Bienen zu fangen ist ziemlich unmöglich und als fast alle im Karton waren (die ersten wollten schon wieder raus), wurde dieser geschlossen und zur Sicherheit mit einem Fliegennetz umhüllt.
Ich war mittlerweile wieder zu Hause und hatte die Bienenbeute zum Einlauf bereitgemacht: Ein Brett schräg ans Einflugbrett gelehnt und ein Tuch darüber gelegt, auf dem die Bienen dann einmarschieren konnten. Und noch ein paar Schaulustige informiert, die Interesse am Naturschauspiel hatten.
Die zum Glück kurze Autofahrt wurde mit offenen Fenstern und kühler Lüftung auch bewerkstelligt (die Bienen überhitzen schnell, besonders wenn sie aufgeregt sind) und gegen 20 Uhr begann das Einlaufen. Wir öffneten den Karton, hielten ihn kopfüber und schütteten die Bienen auf das Einlaufbrett. Anfangs saßen sie da nur, aber schon nach wenigen Minuten setzte der Instinkt ein, der sie immer nach oben laufen lässt und die ersten Bienchens kamen am Eingang der Beute an. Ich hatte diese vorher innen mit frischer Melisse und ein wenig Propolis ausgerieben und ein bisschen Wachs darin schmelzen lassen. Das macht es für Bienen attraktiver, da sie denken, es hätten schonmal Bienen hier erfolgreich gehaust.
Nachdem die ersten paar Bienen in der Beute verschwunden waren, zogen mehr und mehr hinterher und hier und da sahen wir auch Drohnen, die großen männlichen Bienen. Die Königin blieb unseren ungeübten Augen allerdings verborgen.
Nach einer Stunde war der Großteil der Bienen in ihrem Haus und wir hatten den Grill angeschmissen und prosteten auf die Neuankömmlinge und den Heldenmut der beiden mutigen Schwarmfänger, von denen nun keiner mehr Angst vor Bienen hatte.
Als es langsam kühl und dunkel wurde, waren fast alle Bienen drinnen, aber einige hatten unter dem Einflugbrett eine Traube gebildet. Als Bienenanfänger hatte ich Sorgen, dass die Bienen in der Nacht verklammen (also erfrieren) könnten und pflückte sie noch vorsichtig ab und setzte sie von Hand in die Beute.

Am nächsten Morgen war natürlich die Bienenbeute das erste Ziel im Garten. Es ist schon praktisch die Bienen direkt am Haus zu haben! Ein wenig Angst hatte ich noch, dass den Bienen ihr neues Zuhause nicht gefallen und sie wieder ausziehen könnten. Aber die Orientierungsflüge, die sie begonnen hatten, bei denen sie in immer größer werdenden Kreisen die Umgebung erkundeten, machten mir Hoffnung. Und tatsächlich, gegen Mittag wurden die ersten Pollen eingetragen – die Bienen hatten sich eingelebt!
Dank des guten Wetters tragen sie jetzt schon seit zwei Tagen Nektar und Pollen ein und haben sicher schon angefangen zu bauen. Unsere Himbeerhecke summt genauso laut wie die Bienenbeute selbst. Und was die Bienen alles so machen! Verschiedene Tänze habe ich beobachtet und ihre Flugkünste sind beeindruckend!
Die Mauer am Flugloch ist für uns und für Gäste ein toller Sitzplatz und ich werde sicher noch mehr von unseren neuen Haustieren berichten.

Hier noch ein paar Bilder:

Ich schütte die Bienen auf das Einlaufbrett. Noch trage ich Handschuhe und Schleier, aber die Bienen sind so sanftmütig, dass ich mich damit mehr behindere, als dass es hilft.

Da laufen sie...

Am Flugloch

Hier kommen sie aus der Kiste raus

Das Brett leert sich...

...aber viele sind noch in der Kiste.

Also eine Art "Rücklaufzaun" gebaut und den Rest aus der Kiste geschüttelt

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Welcome, bees!

This year I started beekeeping. During the cold winter I read many books, in spring I built myself a hive (Warré style) und the beekeeping course started.
I was a little envious of all the other course participants who already had bees and told stories about them. Only my best friend and I didn’t have any yet.
I wanted to start with a natural swarm (a group of bees and a queen who have decided to split off from the rest off the colony and are looking for a new home), so I told my beekeeper colleagues in the area that I was happy to take any swarms they didn’t want – and they laughed. Who lets their bees swarm after all?
I left my contact details with the police and the fire brigade and registered with a German swarm trading network. Then I waited and waited and waited. Mid May I was getting desparate. What if I was going to end up without bees? Nobody called!

But the weather was on my side! After long periods of rain like we had recently, bees often swarm on the first sunny day: Most conventional beekeepers keep their bees from swarming with various methods that make the bees think that dividing the colony was not yet necessary and they destroy the cells in which the bees are trying to rear new queens for the remaining half of the colony. If, however, the weather is bad, the beekeepers can’t open the hives to check for queen cells and can’t destroy them – and as soon as the sun shines again, the swarm is gone!

On Saturday, the second nice day after a long period of bad weather, I got the call I had been waiting for so long: “I have a swarm of bees in my apple tree! Can you help me?” A swarm of bees had left their hive and moved into an apple tree to wait for the scout bees to find a new home.
Too bad I was at work! What now? I called my husband, who had never had anything to do with bees, and who happened to be at my best friend’s – the one who had also taken the beekeeping course, but was afraid of bees. The two of them decided to go for the adventure and after a short 101 of swarm catching over the phone, they took my already packed beekeeping/swarm catching kit and our 21 months-old and went on their way.

Unfortunately, bees don’t read books, so they didn’t know how swarms are supposed to sit and be caught, so things went differently from how it says in the books.
Instead of forming a cluster under a branch, the bees had collected all around and along a branch in the apple tree, and while it says in the literature that you can just shake the bees off the branch into a box you hold under them, ours held on tightly and wouldn’t budge.
My husband improvised by just carefully taking handfuls of bees and dropping them into the box my best friend was holding up. Bees have been bred for tameness for centuries, so luckily those ones were very nice too and my husband could work without a veil which would have been difficult to use in a tree.
It must have been incredibly exciting to pluck handfuls of bees off the branch while thousands of bees were still zooming around in the garden. The nice garden owner who was watching our little one with the help of her rabbits and her daughter, said that when the bees arrived the whole sky went black!
Eventually many bees were in the cardboard box and my best friend put it down and reached for another box to use. Then something amazing happened: All of a sudden, the bees were coming from everywhere to the cardboard box and joining their sisters in it! That meant the queen bee was in the cardboard box and the boys and girls of the swarm were moving in the join their mother. So, now it was time to wait for the bees to go into the box themselves. Eventually almost all of the bees had entered and the box was closed. It is almost impossible to catch every single bees, because eventually some will fly out again as others enter.
The box was wrapped with a fly net for added security and the swarm catcher team headed home.
I had come back from work now and had prepared not only food for my heroes but also the bee hive: To let the bees crawl into their new home, a board is leaned against the landing strip and covered with a cloth for better grip. I also called some more people who were interested in seeing the bees move in.
The luckily short drive home with open windows and lots of cooling (bees overheat quickly, especially when they’re excited) had been managed well and at 8 pm the “crawling-in” started. “Conquering” the new hive themselves makes the bees more likely to stay and for added comfort for the bees I had rubbed the inside of the hive with melissa and propolis and melted a little wax in it, because it makes the bees assume that some other bees had already successfully lived in the hive.
Bees like most insects always go up a slope and after we had opened the box and tipped the bees out of it, they started to walk up the board I had prepared. After the first few bees had reached the landing strip, seen the hive and decided it was a good home, more and more bees started walking quickly into the hive. We saw drones, the big male bees, but the queen was not seen by our inexperienced eyes.
After an hour most of the bees had entered the hive and we had made a fire and were toasting to the good health of the new arrivals and the valour of our brave swarm catchers, none of which is afraid of bees anymore.
When it was getting dark and cool, almost all bees has entered the hive, but there was still a cluster of them under the landing strip. Being a beekeeping beginner, I was worried that they might get too cold during the night and plucked them off carefully and put them into the hive.

The next morning the bee hive was the first thing I visited in the garden. Isn’t it practical to have the hive right at home? I was still a little worried that the bees might not like my hive and move out again, but I could see that they were already doing scouting flights, ever bigger circles around the hive to get to know the surroundings.
Around noon the first gatherers brought in nectar and pollen. The bees were here to stay!
Thanks to the good weather, the bees have been gathering well for two days now and have probably also started building news combs by now. Our raspberry hedge is buzzing as loudly as the hive itself and the little wall near the landing strip is the favourite sit spot for us and visitors. It’s exciting to watch the bees do their little dances and their flying skills are amazing.
I’m sure I’ll write more about them in the future!

A few pictures:

I shake the bees on the board. I'm still wearing veil and gloves, but with such gentle bees they'll prove more cumbersome than helpful.

Here they go...

And from the other side

At the entrance hole

The board is emptying...

...but plenty are still in the box!

So we build kind of a "no turning back"-fence and shake the rest onto the board

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