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More about nettles – Noch mehr Brennnesseln

On Sunday I went nettle picking. The weather was great, the nettles in abundance and I picked and picked and picked some more. When I stopped I had a huge heap.
Back home I started making little bundles and hanging up to dry in our shed. After using up about a third, I ran out of space. So then I took some in to cook and make tea with. That was another third. The last third I put into a big tub and put rainwater on them and now they’re fermenting into a nice liquid fertilizer.
The dried nettles are for times of less vigorous vegetation, by the way. After the nettles have dried I will strip of the leaves and keep them in a dry and dark place. In winter I can just take several hand-fulls of the nettles and add them to soup or other dishes. A few crushed nettles sprinkled on top of a rice dish also make a good seasoning.

A word about the Stinging: Yes, nettles sting. But once they’re starting to wilt, the sting is much less and once they’re dry or cooked, they don’t sting anymore. But when you pick them, you might want to use gloves. The sting is good against arthritis or the pain of old scars though. My husband’s hands always hurt in cold weather because of some old microfractures, but after a few springs of collecting nettles, his hands don’t hurt anymore.

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Am Sonntag war ich Brennnesseln pflücken. Das Wetter war super, die Brennnesseln im Überfluss vorhanden und ich sammelte und sammelte. Als ich aufhörte, hatte ich einen riesigen Haufen.
Wieder zu Hause begann ich die Brennnesseln in kleine Bündel zu binden und im Schuppen zum Trocknen aufzuhängen. Als ich ungefähr ein Drittel meines Haufens aufgebraucht hatte, war kein Platz mehr im Schuppen. Also nahm ich ein paar Brennnesseln mit zum Kochen und für Tee ins Haus. Jetzt hatte ich aber immer noch ein Drittel übrig. Das füllte ich dann in einen großen Bottich und goß Regenwasser drauf. Das fermentiert jetzt schön und wird ein guter Flüssigdünger.
Die getrockneten Brennnesseln sind für Zeiten mit weniger Grün. Wenn sie schön trocken sind, werde ich die Blätter von den Stielen befreien und kühl und trocken lagern. Im Winter kann ich dann einfach ein paar Handvoll in Suppe oder andere Gerichte tun. Getrocknete Brennnesselnblätter sind auch ein tolles Gewürz für Reis oder andere Sachen.

Ein Wort zum Brennen der Nessel:Ja, Brennnesslen brennen. Aber wenn sie erstmal anfangen zu welken, brennen sie schon weniger und wenn sie getrocknet sind oder gekocht, ist es mit dem Brennen ganz vorbei. Beim Pflücken verwende ich trotzdem meistens Handschuhe.  Das Brennen der Brennnessel ist allerdings gut gegen Rheuma oder den Schmerz alter Verletzungen. J’s Hände schmerzten immer, wenn es kalt wurde, da er früher mal ein paar Mikrobrüche hatte, die nie ganz verheilten. Aber nach ein paar Frühlingen voller Brennnesselpflücken tun sie nicht mehr weh.

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Still Alive – Noch am Leben

Now available in English and German!

So, it’s been quite a while… It seems like with gardening and baby and studying, there’s no time for anything else. Where do people get so much time to watch TV?!

Anyway, here’s a quick life sign and I hope that I’ll be able to blog more regularly again in the future.

Now is the time for:
In central Europe it’s now time for dandelions and nettles!

Dandelions are yummy greens which are good cooked or raw or as a pesto. The older the leaves, the more bitter – but it’s good for your liver.
The flower buds are delicious cooked and the flowers themselves make a lovely syrup (soak overnight in water and then cook the water down with sugar to a syrup). My son loves to just eat them straight.

Nettles are picked while they’re still small and tender (meaning now). You can make a strong tea with them by using 60 g fresh weight in a liter of water and letting it steep for min. 4 hours. Then strain the tea off and drink it! The greens you can use in your soup or whatever other meal you’re eating. You can also just cook/boil/steam them and they’re great fried in butter. I also like to make a potato nettle mush. Nettles are very high in iron and other minerals and are a great way to get your body in shape in spring.

So, start cooking!

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Huch, schon April?! Wie die Zeit vergeht, wenn man einen Garten und ein Baby hat!
Hier ist ein kurzes Lebenszeichen und ich hoffe, dass ich in Zukunft regelmäßiger bloggen werden kann.

Jetzt ist die Zeit für:

In Mitteleuropa ist jetzt die Zeit für Löwenzahn und Brennnessel;

Löwenzahn hat leckere Blätter, die man roh, gekocht oder als Pesto essen kann. Je älter desto bitterer sind die Blätter, aber gut für die Leber.
Die Blütenknospen sind sehr lecker gekocht (hatte sie gestern auf meiner Pizza) und die Blüten ergeben einen tollen Sirup (Blüten über Nacht in Wasser stehen lassen und dann mit dem Wasser und Zucker einen Sirup kochen). Mein Sohn isst die Blüten gerne direkt.

Brennnesseln pflückt man, wenn sie noch klein und zart sind (also jetzt). Man kann einen starken Tee aus ihnen kochen (60g Frischgewicht auf einen Liter Wasser, min. 4 Stunden ziehen lassen, dann trinken und die Blätter im Essen verwenden). Brennnesseln kann man auch dünsten, kochen oder in der Suppe verwenden. Ich mache auch gerne Brennnessel-Kartoffelbrei und sie schmecken super in Butter gedünstet.
Brennnesseln haben viel Eisen und andere Mineralien und sind daher gut um den Körper im Frühjahr in Schwung zu bringen.

Guten Appetit!

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